{"id":793,"date":"1980-12-31T23:59:53","date_gmt":"1980-12-31T22:59:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amiga-lps.de\/?p=793"},"modified":"2020-01-22T16:30:27","modified_gmt":"2020-01-22T15:30:27","slug":"emerson-lake-palmer-1980","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/emerson-lake-palmer-1980\/","title":{"rendered":"Emerson Lake &#038; Palmer (1980)"},"content":{"rendered":"<p>AMIGA 855724<br \/>\n(1 Exemplar &#8211; eigene Sammlung)<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-793 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/emerson-lake-palmer-1980\/855724_elp_f\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855724_ELP_f-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-796\" srcset=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855724_ELP_f-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855724_ELP_f-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855724_ELP_f.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-796'>\n\t\t\t\tAMIGA 8 55 724 Cover\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/emerson-lake-palmer-1980\/855724_elp_r\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855724_ELP_r-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-795\" srcset=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855724_ELP_r-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855724_ELP_r-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855724_ELP_r.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-795'>\n\t\t\t\tAMIGA 8 55 724 R\u00fcckseite\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<h2>Covertext<\/h2>\n<p>Emerson, Lake &amp; Palmer &#8211; der Dreiklang dieser Namen ist ein G\u00fctezeichen f\u00fcr Rockmusik der Spitzenklasse. Seit 1970 spielen die drei englischen Musiker als Gruppe zusammen: Der 1941 geborene Keith Emerson (Orgel, Piano, Keyboards, Synthesizer), der drei Jahre j\u00fcngere Greg Lake (Gitarre, Gesang, Texte) und der heute drei\u00dfigj\u00e4hrige Carl Palmer (Schlagzeug). Ein jeder der drei Musiker kam aus einer anderen Formation. Den k\u00fcnstlerischen Durchbruch im internationalen Ma\u00dfstab erreichten sie als \u201eE. L. &amp; P.\u201c.<\/p>\n<p>Keith Emerson war einer der ersten Spieler der Hammondorgel, der Ende der sechziger Jahre mit der Gruppe \u201eThe Nice\u201c versuchte, einen pers\u00f6nlich gepr\u00e4gten virtuosen Orgelstil zu entwickeln. Dieser: Formation war es wesentlich zu danken, da\u00df klassische Musik (Bach, Tschaikowski, Prokofjew u.a.) und Rock zu einer neuen k\u00fcnstlerischen Einheit verschmolzen wurden. Keith Emerson war damals nicht zufrieden mit dem Erreichten. Er suchte neue Wege. Das Experiment reizte ihn. Dabei entfernte er sich bewu\u00dft von der schlagerhaften Beat-Tanzmusik und erstrebte eine anspruchsvolle konzertante Rockmusik f\u00fcr junge Menschen, die bereit waren, Musik, intensiv zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Das Neue an der Formation \u201eE. L. &amp; P.\u201c war der Einsatz des gro\u00dfen Moog-Synthesizers. Mit ihm verkoppelte Keith zwei Hammond-Orgeln, einen Steinway-Konzertfl\u00fcgel und ein Elektro-Piano. Mit dem gro\u00dfen \u201eMoog\u201c lassen sich 28 Millionen Klangvariationen erzeugen. Der Name wurde gew\u00e4hlt nach dem Erfinder Robert Moog (geb. 1934), Physiker und Musiker in einer Person. Das Ger\u00e4t besteht aus einer Batterie handkoffergro\u00dfer K\u00e4sten mit Elektronengehirn, Speicherr\u00e4umen f\u00fcr Toninformationen, Frequenzwandlern und \u00e4hnlichen technischen Finessen elektronisch erzeugter Kl\u00e4nge und Ger\u00e4usche. Zum Synthesizer geh\u00f6ren Klaviermanuale und eine Lautsprechergruppe, in deren Zentrum die H\u00f6rer von vier Klang- und Ger\u00e4uschquellen beschallt werden. Da bestimmte Sound-Collagen eine betr\u00e4chtliche Schaltvorarbeit ben\u00f6tigen, kann man sie vorher auf Band speichern, man kann aber auch v\u00f6llig \u201elive\u201c spielen.<\/p>\n<p>Keith Emerson studierte klassisches Piano, wollte Konzertpianist werden, entdeckte mit f\u00fcnfzehn Jahren seine Liebe zur Rockmusik, sattelte um, sammelte in verschiedenen Gruppen Erfahrungen und gr\u00fcndete 1967 \u201eThe Nice\u201c: Seine gro\u00dfe Liebe gilt der klassischen Musik. Als Lieblingsschallplatte nannte er die mit B\u00e9la Bart\u00f3ks 3. Klavierkonzert. Die sch\u00f6pferische Verarbeitung des toccata\u00e4hnlichen \u201eAllegro Barbaro\u201c von Bart\u00f3k wurde eines der beliebtesten St\u00fccke im Repertoire von \u201eE. L. &amp; P.\u201c. Bart\u00f3k (1881-1945) komponierte sein \u201eAllegro Barbaro\u201c im Jahre 1911 als Protest gegen die Bequemlichkeit sp\u00e4tb\u00fcrgerlicher Musikh\u00f6rer. Ein Kritiker nannte das St\u00fcck \u201eeine Apotheose rhythmischer Gewalt\u201c. Au\u00dfer Bart\u00f3k \u00fcbernahmen die drei Musiker Themen von Johann Sebastian Bach, Leos Jan\u00e1cek (\u201eSinfonietta\u201c), Aaron Copland (\u201eFanfare For The Common Man\u201c), Alberto Ginastero und Friedrich Gulda; sie lie\u00dfen sich von der Musik dieser Komponisten inspirieren, \u00fcber deren Themen wie im Jazz zu improvisieren.<\/p>\n<p>Die Eigenart des Trios charakterisierte Greg Lake mit den Worten: \u201eWir sind keine Avantgardisten. Man k\u00f6nnte uns mit Zauberern vergleichen, die das Publikum an ihren Tricks teilhaben lassen. Und schlie\u00dflich Carl Palmer, der auf den Tourneen sein Schlagwerk unentwegt erweitert.<\/p>\n<p>Nach, einer l\u00e4ngeren sch\u00f6pferischen Pause traten, die Musiker 1977 mit ihrem Doppelalbum \u201eWORKS I\u201c erneut vor die \u00d6ffentlichkeit. Die Fachkritik urteilte widerspr\u00fcchlich. Keith Emerson spielte u. a. mit dem Londoner Philharmonischen Orchester sein \u201eConcerto Nr. 1 f\u00fcr Klavier\u201c, ein neoklassizistisches Werk, gepr\u00e4gt von unterschiedlichen Stileinfl\u00fcssen. Die gleiche gro\u00dforchestrale Besetzung begegnet uns auf \u201eWORKS II\u201c in Keith Emersons Arrangement des \u201eMaple Leafe Rag\u201c von Scott Joplin (1868-1917), dem ber\u00fchmtesten amerikanischen Ragtime-Pianisten seiner Zeit. Joplins \u201eMaple Leaf Rag\u201c (genannt nach dem Maple Leaf Club = Ahornblatt-Verein) wurde sein bekanntestes-Klavierst\u00fcck. Das Original findet sich im 1. Band seiner Ragtimes (Edition Peters, Leipzig 1976, Nr. 9678a, herausgegeben von Dr. Eberhardt Klemm).<\/p>\n<p>Das St\u00fcck \u201eL. A. Nights\u201c aus \u201eWORKS I\u201c erh\u00e4lt seine st\u00e4rksten Impulse durch den rhythmischen Drive Carl Palmers, der zusammen mit Keith auch als Komponist verantwortlich zeichnet. Dabei ergeben sich interessante Br\u00fcckenschl\u00e4ge zur erregenden Motorik des Bart\u00f3kschen \u201eAllegro Barbaro\u201c. Die nicht nachlassende Spannung des Sechs-Minuten-St\u00fcckes erfordert ein mitgehendes, hellwaches H\u00f6ren. Die \u201eFanfare For The Common Man\u201c \u201enach Musik des amerikanischen Komponisten Aaron Copland (geb. 1900) wird \u00fcbereinstimmend als ein H\u00f6hepunkt des Albums bezeichnet. Ger\u00e4uschdissonante Schachtel- und Spaltkl\u00e4nge, bereichert durch Echowirkungen, sind ganz auf die unersch\u00f6pflichen M\u00f6glichkeiten des gro\u00dfen \u201eMoog\u201c abgestimmt; eine Klangausweitung, die den normalen Instrumenten, versagt bleibt. Die vorliegende Schallplatte enth\u00e4lt Titel aus den Ver\u00f6ffentlichungen \u201eWORKS I und II\u201c, \u201eLove Beach\u201c und \u201eEmerson, Lake &amp; Palmer\u201c.<\/p>\n<address>Gottfried Schmiedel (1980)<\/address>\n<h2>Titelliste<\/h2>\n<p>A1 &#8211; All I Want Is You &#8211; 2:33<br \/>\n(Greg Lake \/ Peter Sinfield)<\/p>\n<p>A2 &#8211; Love Beach &#8211; 2:44<br \/>\n(Greg Lake \/ Peter Sinfield)<\/p>\n<p>A3 &#8211; Taste Of My Love &#8211; 3:31<br \/>\n(Greg Lake \/ Peter Sinfield)<\/p>\n<p>A4 &#8211; The Gambler &#8211; 3:19<br \/>\n(Keith Emerson \/ Greg Lake \/ Peter Sinfield)<\/p>\n<p>A5 &#8211; For You &#8211; 4:25<br \/>\n(Greg Lake \/ Peter Sinfild)<\/p>\n<p>A6 &#8211; Canario &#8211; 3:57<br \/>\n(J. Rodrigo)<\/p>\n<p>B1 &#8211; Fanfare For The Common Man &#8211; 9:38<br \/>\n(Aaron Copland)<\/p>\n<p>B2 &#8211; Maple Leaf Rag &#8211; 1:59<br \/>\n(Scott Joplin)<br \/>\nKeith Emerson und das Londoner Philharmonische Orchester<\/p>\n<p>B3 &#8211; L. A. Nights &#8211; 5:42<br \/>\n(Carl Palmer \/ Keith Emerson)<\/p>\n<p>B4 &#8211; The Barbarian &#8211; 4:27<br \/>\n(Adapted from B\u00e9la Bart\u00f3k\u2019s \u201cAllegro Barbaro<\/p>\n<p>Arrangements: Emerson, Lake &amp; Palmer<\/p>\n<p><strong>\u00dcbernahme von ARIOLA-EURODISC GmbH., M\u00fcnchen\/BRD<\/strong><\/p>\n<p>VEB DEUTSCHE SCHALLPLATTEN BERLIN DDR<br \/>\nMade in German Democratic Republic<br \/>\nFotos: ARIOLA<br \/>\nGestaltung: Monika Prust<br \/>\nLithografie und Druck: VEB Gotha-Druck<br \/>\nAg 511\/1\/80 \u00a0Verpackung nach TGL 10609<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMIGA 855724 (1 Exemplar &#8211; eigene Sammlung)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":796,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[106,178,87,56],"tags":[116,117],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/793"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=793"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/793\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1229,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/793\/revisions\/1229"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/796"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=793"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=793"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=793"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}