{"id":746,"date":"1984-12-31T23:59:19","date_gmt":"1984-12-31T22:59:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amiga-lps.de\/?p=746"},"modified":"2021-04-18T09:07:56","modified_gmt":"2021-04-18T07:07:56","slug":"eric-clapton-1984","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/eric-clapton-1984\/","title":{"rendered":"Eric Clapton (1984)"},"content":{"rendered":"<p>AMIGA 856071<br \/>\n(1 Exemplar &#8211; eigene Sammlung)<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-746 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/eric-clapton-1984\/856071_clapton_f\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/856071_Clapton_f-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-767\" srcset=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/856071_Clapton_f-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/856071_Clapton_f-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/856071_Clapton_f.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-767'>\n\t\t\t\tAMIGA 8 56 071 Cover\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/eric-clapton-1984\/856071_clapton_r\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/856071_Clapton_r-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-766\" srcset=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/856071_Clapton_r-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/856071_Clapton_r-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/856071_Clapton_r.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-766'>\n\t\t\t\tAMIGA 8 56 017 R\u00fcckseite\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<h2>Covertext<\/h2>\n<p>Von Eric Clapton stamm das Bild vom Rock als Akkumulator, der immer wieder zum Blues zur\u00fcck mu\u00df, um sein musikalisches Potential zu regenerieren, um neue Kr\u00e4fte zu sch\u00f6pfen. Er selbst praktiziert diese Methode seit \u00fcber zwanzig Jahren, in denen er mit wechselndem Erfolg, wechselnder Intensit\u00e4t und vor allem wechselnden Besetzungen arbeitet \u2013 als Gitarrist und S\u00e4nger mit einer Gruppe, als Mitglied anderer namhafter Gruppen oder als gefragter Sessionmusiker. Eine komplette Diskographie seiner Aufnahmen w\u00fcrde Seiten f\u00fcllen. Im Unterschied zu den Beatles und anderer Zeitgenossen liegt die Bedeutung Claptons auf einem etwas anderen Gebiet. Er war der erste Rockmusiker, der sich als Instrumentalist durchsetzte.<\/p>\n<p>Am 30. M\u00e4rz 1945 in Ripley in der N\u00e4he Londons geboren, gr\u00fcndete er mit 10 Jahren seine erste eigene Gruppe. The Roosters. Nach einer Stippvisite bei Casey Jones &amp; the Engineers stie\u00df es zu den Yardbirds und John Mayall\u2019s Bluesbreakers. Mit den Yardbirds begleitete er den Bluess\u00e4nger und harmonikavirtuosen Sonny Boy Williamson: weitere stilbildende Einfl\u00fcsse waren Buddy Guy, B. B. King und Robert Johnson. In dieser Zeit verbesserte er seine Spieltechnik derart, da\u00df bald an Londoner H\u00e4userw\u00e4nden \u201eClapton Is god\u201c stand \u2013 \u201eClapton ist Gott\u201c. Er selbst ist bescheidener: \u201e Ich begreife nicht, wie man so etwas sagen kann. Ich bin nur irgendein Gitarrist, einer von vielen. Wenn man anf\u00e4ngt, daran zu denken, der Beste sein zu wollen, sollte man lieber aufh\u00f6ren zu spielen.\u201c Sein Intermezzi bei den Gruppen Glands und Powerhouse waren ein Indiz mehr, da\u00df die Zeit reif war f\u00fcr einen qualitativen Umschwung in der Rockmusik. Die musikalischen Horizonte des Genres begannen sich Mitte der sechziger Jahre zu erweitern. Die Beatles veranla\u00dften ihr Publikum, ungewohnten Harmonien zu lauschen. Bob Dylan lehrte, \u00fcber die Texte nachzudenken.<\/p>\n<p>Ende 1966 machte sich das Triumvirat Eric Clapton, Jack Bruce und ginger Baker als The Cream, als cr\u00e8me de la cr\u00e8me, auf, eingef\u00fchrte Klischees von Dreiminutenst\u00fccken zu sprengen. Als Supergruppe annonciert, boten sie die besten Voraussetzungen, diesem hohen Anspruch gerecht zu werden. Clapton hatte sich bei den Yardbirds und John Mayall freigespielt, Bruce, Ba\u00dfgitarrist bei Alexis Korner, Graham Bond, John Mayall und Manfred Mann, erwies sich auch als ausgezeichneter S\u00e4nger, und Baker hatte sich bei Terry Lightfoot, Mr. Acker Bill und Bob Wallis Jazzpraxis angeeignet, bevor er zur Graham Bond Organisation ging.<\/p>\n<p>Bis zu halbst\u00fcndige solistische und Kollektive Improvisationen wurden zum Qualit\u00e4tsmerkmal der Cream-Musik. Sehr bald zeigten sich jedoch auch die Schattenseiten der Supergruppen-Konzeption. Die drei Spitzenmusiker zu sehr Individualisten, um sich auf Dauer in ein Kollektiv zu f\u00fcgen, um mit dem Ergebnis der gemeinsamen Bem\u00fchungen zufrieden sein zu k\u00f6nnen. Die Gruppe zerspielte sich f\u00f6rmlich. Ende 1968 verlie\u00df Bruce Jack das Trio. Da Cream nach allen damaligen Popularit\u00e4tsumfragen zu den f\u00fcnf popul\u00e4rsten Rockgruppen der Welt geh\u00f6rte, erwartete man ungeduldig die n\u00e4chsten Schritte der Musiker. Bruce arbeitete als Solist weiter, Clapton und Baker versuchten mit Steve Winwood (org, voc) und Rick Grech (b) als Blind Faith die Supergruppen-Konzeption weiterzuf\u00fchren, scheiterten jedoch nach kurzer Zeit an den gleichen Schwierigkeiten.<\/p>\n<p>Im November 1969 war dann der Name Clapton pl\u00f6tzlich unter den \u201eFriends\u201c des Musikerehepaares Delaney und Bonnie Bramlett zu finden. Die Motivation: Eric Clapton sehnte sich nach der Anonymit\u00e4t seiner fr\u00fchen Jahre. Musiker dieses st\u00e4ndig wechselnden Tournee-Ensembles, unterst\u00fctzt von Leon Russel (p), John Simon (P) und Stephen Stills (g) begleiteten ihn dann auf der ersten Langspielplatte, die unter dem Namen \u201eEric Clapton\u201c erschien (1970). Hier pr\u00e4sentierte er, von gelegentlichen Vokalparts bei Mayall und Cream abgesehen, zum ersten Mal seine gesanglichen F\u00e4higkeiten. Mehr als bisher stellte er sich auch als Komponist vor, obwohl der Erfolgstitel dieser Platte, \u201eAfter Midnight\u201c, von J. J. Cale war.<\/p>\n<p>Aus den Freunden von Delaney &amp; Bonnie rekrutierte sich dann seine erste eigene Gruppe, in der er sich unter dem Namen Derek versteckte. Die erste Langspielplatte von Derek and the Dominos, \u201eLayla And Other Assorted Love Songs\u201c, enth\u00e4lt neben der inzwischen weltber\u00fchmten \u201eLayla\u201c wieder eine geh\u00f6rige Portion Blues. \u00dcbrigens stimulierte der Gitarrist Duane Allman als Session-Gast seine Freund Clapton dabei zu mitrei\u00dfenden Gitarrenduetten. Der Tod Allmans kurze Zeit sp\u00e4ter war f\u00fcr Clapton ein schwerer Schlag. Nach l\u00e4ngerer Spielpause gelang es erst 1973 Who-Chef Pete Townshend, Clapton aus der selbstgew\u00e4hlten Isolation zu holen. Ihr gemeinsames \u201eRainbow Concert\u201c ist auch auf Platte dokumentiert. Die LP \u201e461 Ocean Boulevard\u201c (mit dem Erfolgstitel \u201eI Shot The Sheriff\u201c) strahlte wieder optimistische T\u00f6ne aus, und seit 1974 erscheinen regelm\u00e4\u00dfig Platten des ber\u00fchmten Instrumentalisten. Zum Musikerstamm geh\u00f6rten jahrelang Dirk Sims (org, keyboards), Carl Radle (b), George Terry (g), Jamie Oldaker (dr) und die S\u00e4ngerin Yvonne Elliman. Dazu kamen immer wieder namenhafte G\u00e4ste, wie Billy Preston, Bob Dylan, The Band, Ron Wood, Georgie Fame, Ry Cooder.<\/p>\n<p>Zu einem Konzert anl\u00e4\u00dflich seines zwanzigj\u00e4hrigen Musikerjubil\u00e4ums versammelte Eric Clapton 1983 Musikerfreunde zu einem denkw\u00fcrdigen Konzert. Auf der B\u00fchne der Londoner Royal Albert Hall standen noch einmal Jimmy Page, Jeff Beck und andere Gitarren-Gr\u00f6\u00dfen nebeneinander. Auch die \u201882er LP \u201eMoney &amp; Cigarettes\u201c mit dem Hit \u201eI\u2019ve Got a Rock\u2019n\u2019Roll Heart\u201c bewies, da\u00df Claptons Musik zeitlos aktuell ist.<\/p>\n<p>Neben diesem Hauptweg beging Eric Clapton im laufe der Jahre zahlreiche, mitunter recht verschlungene Wege als Gastsolist oder Sessionmusiker. So arbeitete er mehrmals mit John Lennon und Yoko Ono, u. a. in der Plastic Ono Band. George Harrison half er bei \u201eWhile My Guitar Gently Weeps\u201c. 1967 spielte er f\u00fcr Frank Zappa, 1968 f\u00fcr Jackie Lomax, 1969 f\u00fcr Billy Preston, Doris Troy, 1970 f\u00fcr Leon Russel, Georg Harrison (diesmal bei \u201eAll Things Must Pass\u201c), King Curtis, Ashton, Gardner &amp; Dyke, 1971 Howlin\u2018 Wolf \u2026 Die Aufz\u00e4hlungen lie\u00dfen sich fortsetzen.<\/p>\n<p>Bei aller Unterschiedlichkeit des musikalischen Kontextes und des musikalischen Materials: Claptons Gitarrentechnik ist unverwechselbar. Die alten Bluesgitarristen schm\u00fcckten sich gerne mit einem Beinamen. Clapton nennt man \u201eSlowhand\u201c \u2013 die langsame Hand. Sein Spiel verr\u00e4t in langen Jahren erworbene Reife und Sicherheit. Von Clapton sind keine spektakul\u00e4re Neuerungen oder trendausl\u00f6sende Impulse zu erwarten. Er ist und bleibt der Meister eines grundsoliden, technisch perfekten Gitarrenspiels. Und diese Best\u00e4ndigkeit bedeutet viel in der schnelllebigen Welt der Rockmusik.<\/p>\n<p><em>Rainer Bratfisch (1984)<\/em><\/p>\n<h2>Titelliste<\/h2>\n<p>A1 \u2013 Lay Down Sally \u2013 3:52<br \/>\n(Marcy Levy \/ Eric Clapton), (P) 1977<\/p>\n<p>A2 \u2013 Promises \u2013 3:03<br \/>\n(Richard Feldman \/ Roger Linn), (P) 1978<\/p>\n<p>A3 \u2013 Let It Grow \u2013 4:58<br \/>\n(Eric Clapton), (P) 1974<\/p>\n<p>A4 \u2013 After Midnight \u2013 3:13<br \/>\n(J. J. Cale), (P) 1970<\/p>\n<p>A5 \u2013 Wonderful Tonight \u2013 3:45<br \/>\n(Eric Clapton), (P) 1977<\/p>\n<p>A6 \u2013 I Shot The Sheriff \u2013 4:25<br \/>\n(Bob Marley), (P)1974<\/p>\n<p>A7 \u2013 Next Time You See Her \u2013 4:00<br \/>\n(Eric Clapton), (P) 1977<\/p>\n<p>B1 \u2013 We\u2019re All The Way \u2013 2:30<br \/>\n(Don Williams), (P) 1977<\/p>\n<p>B2 \u2013 Motherless Children \u2013 4:52<br \/>\n(Trad. \/ Arr.: Eric Clapton &amp; Carl Radle), (P) 1974<\/p>\n<p>B3 \u2013 Give Me Strength \u2013 2:55<br \/>\n(Eric Clapton), (P) 1974<\/p>\n<p>B4 \u2013 Carnival \u2013 3:42<br \/>\n(Eric Clapton), (P) 1976<\/p>\n<p>B5 \u2013 Hello Old Friend \u2013 3:35<br \/>\n(Eric Clapton), (P)1976<\/p>\n<p>B6 \u2013 Early In The Morning \u2013 5:38<br \/>\n(Trad. \/ Arr.: Eric Clapton), (P) 1978<\/p>\n<p><strong>\u00dcbernahme von der Deutschen Grammophon Gesellschaft mbH, Hamburg\/BRD<\/strong><\/p>\n<p>VEB DEUTSCHE SCHALLPLATTEN BERLIN DDR<br \/>\nMade in German Democratic Republic<\/p>\n<p>Fotos: DGG<br \/>\nGestaltung: Michael de Maizi\u00e8re<br \/>\nLithografie und Druck: VEB VMW \u201eErnst Th\u00e4lmann\u201c,<br \/>\nWerk Gotha<br \/>\nAg 511\/01\/84\/A&nbsp;&nbsp; Verpackung nach TGL 10609<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMIGA 856071 (1 Exemplar &#8211; eigene Sammlung)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":767,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[118,52,171,240,87,238],"tags":[102,82],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/746"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=746"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/746\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1404,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/746\/revisions\/1404"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/767"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=746"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}