{"id":1001,"date":"1980-12-31T23:59:33","date_gmt":"1980-12-31T22:59:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amiga-lps.de\/?p=1001"},"modified":"2021-05-02T12:03:46","modified_gmt":"2021-05-02T10:03:46","slug":"blood-sweet-tears-greatest-hits-1980","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/blood-sweet-tears-greatest-hits-1980\/","title":{"rendered":"Blood, Sweet &#038; Tears &#8211; Greatest Hits (1980)"},"content":{"rendered":"<p>AMIGA 855734<br \/>\n(1 Exemplar \u2013 eigene Sammlung)<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1001 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/blood-sweet-tears-greatest-hits-1980\/855734_blood_f\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855734_blood_f-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-1002\" srcset=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855734_blood_f-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855734_blood_f-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855734_blood_f.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1002'>\n\t\t\t\tAMIGA 8 55 734 Cover\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/blood-sweet-tears-greatest-hits-1980\/855734_blood_r\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855734_blood_r-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-1003\" srcset=\"https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855734_blood_r-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855734_blood_r-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.amiga-lps.de\/wp-content\/uploads\/855734_blood_r.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1003'>\n\t\t\t\tAMIGA 8 55 734 R\u00fcckseite\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<h2>Covertext<\/h2>\n<p>Auf der Suche nach neuen Ausdrucksm\u00f6glichkeiten hatten Steve Katz (g, voc) und der bereits seit 1958 als Komponist und sp\u00e4ter auch als Produzent, Studiomusiker und Solist bekannte Al Kooper (p, org, voc) 1965 The Blues Project mit gegr\u00fcndet. 1967 verlie\u00dfen sie diese Gruppe, um &#8211; wie Kooper einmal formulierte &#8211; ein \u201eBl\u00e4ser-Abenteuer&#8220; (brass adventure) zu unternehmen: Blood, Sweat &amp; Tears. Sie strebten eine stilistische Bereicherung der Rockmusik in Richtung Jazz an. Der Rhythmusgruppe, zu ihr geh\u00f6rten au\u00dfer Kooper und Katz noch Jim Fielder (bg, g) und Bobby Colomby (dr), wurde ein Bl\u00e4sersatz gegen\u00fcbergestellt: Fred Lipsius (as), Randy Brecker, Jerry Weiss (tp, cor) und Dick Halligan (tb), von denen die beiden Trompeter als ehemalige Mitspieler von Horace Silver oder des Jazz Composer&#8217;s Orchestra (Brecker) bzw. von Maynard Ferguson und Les und Larry Elgard (Weiss) als Jazzmusiker bekannt waren Nach der ersten LP \u201eChild Is Father To The Man&#8220; (1968) verlie\u00df Kooper die Band und mit ihm die beiden Trompeter. Neben Lew Soloff und Chuck Winfield (tp) sowie Jerry Hyman (tb, org, p) wurde der Kanadier David Clayton-Thomas (voc) wichtigster Neuzugang. Der ehemalige Stahlwerker und musikalische Autodidakt hatte bereits mit verschiedenen Bands lokale Erfolge in Kanada und war zuletzt Leadgitarrist in der Begleitband des Blues-Veteranen John Lee Hooker. Seine an schwarzen Vorbildern geschulte Stimme und die F\u00e4higkeit jazzphrasiert singen zu k\u00f6nnen wie kaum ein anderer Rocks\u00e4nger, machten ihn f\u00fcr \u201eBlood, Sweat &amp; Tears&#8220; geradezu pr\u00e4destiniert. Obendrein erwies sich Clayton-Thomas als musikalisch und textlich einfallsreicher St\u00fcckeschreiber, ob er nun ein Spinnrad zum Gegenstand nimmt (\u201eSpinning Wheel&#8220;), in \u201eLucretia MacEvil&#8220; ein kleines b\u00f6ses M\u00e4dchen beim Namen nennt (evil = \u00fcbel, b\u00f6se) oder mit den ihn begleitenden Bl\u00e4sern um die Wette kreischt: \u201eGeh &#8218;runter, spielen!&#8220; (\u201eGo Down Gamblin&#8220;). Von der \u00fcberaus erfolgreichen 2. LP \u201eBlood, Sweat &amp; Tears&#8220; an verband sich der Name David Clayton-Thomas bereits derart untrennbar mit der Band und ihrem Sound, da\u00df selbst so hervorragende Nachfolger wie Jerry LaCroix und Jerry Fisher nach Clayton-Thomas&#8216; Ausscheiden 1971 die von ihm vorgegebenen H\u00f6rerwartungen nicht zu erf\u00fcllen vermochten. 1974 kam er, einer wenig erfolgreichen Solo-Karriere \u00fcberdr\u00fcssig, zu \u201eBlood, Sweat &amp; Tears&#8220; zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Produzent der ersten und teilweise auch der zweiten LP von \u201eBlood, Sweat &amp; Tears&#8220; war \u00fcbrigens Jim Guercio, der dann mit Chicago jene Formation \u00fcbernahm, die sich stilistisch parallel zu \u201eBlood, Sweat &amp; Tears&#8220; entwickelte. Im Gegensatz zu Chicago waren st\u00e4ndige Besetzungswechsel bei \u201eBlood, Sweat &amp; Tears&#8220; an der Tagesordnung, wobei. das stilistische Konzept dennoch beibehalten wurde.<\/p>\n<p>Durch Besetzung, Gesang und Arrangement in eine gruppentypische Form gebracht, flo\u00df in die Titel von \u201eBlood, Sweat &amp; Tears&#8220; eine ungew\u00f6hnlich gro\u00dfe Anzahl von Fremdkompositionen ein, sowohl als gesamte Komposition als auch in Form organisch eingearbeiteter Parts oder Musikzitate. So stammt \u201eHi-De-Ho&#8220; beispielsweise von Gerry Goffin und Carole King, die Balladenspezialistin Laura Nyro zeichnet f\u00fcr \u201eAnd When I Die&#8220;. \u201eGod Bless The Child&#8220; ist eine Version einer Billie Holiday-Komposition und \u201eYou&#8217;ve Made Me So Very Happy&#8220; schrieb ein Autorenteam urspr\u00fcnglich f\u00fcr Brenda and the Tabulations aus Detroit.<\/p>\n<p>Dar\u00fcberhinaus wurden musikalische Vorlagen von Traffic, den Rolling Stones, James Taylor, Joe Cocker und anderen der Bearbeitung unterzogen. Aus der klassischen und zeitgen\u00f6ssischen Musik dienten z. B. B\u00e9la Bart\u00f3k, Eric Satie, Sergej Prokofjew als Themenlieferanten, aus dem Jazz Fred Lewis oder Thelonious Monk. \u201eSpinning Wheel&#8220; endet gar in einer Improvisation auf \u201eOh, du lieber Augustin&#8220;. Einen stilistischen Ausflug in Richtung Gospel stellt \u201eHi-De-Ho&#8220; dar, wozu man sich der stimmlichen Unterst\u00fctzung des 27k\u00f6pfigen Gospelchores \u201eThe Manhattan Borough-Wide Chorus For The Friends Of New York City&#8220; bediente.<\/p>\n<p>Die Arrangements, f\u00fcr eine mit Bl\u00e4sersatz arbeitende Rockgruppe wie \u201eBlood, Sweat &amp; Tears&#8220; \u00e4u\u00dferst wichtiger Bestandteil der musikalischen Realisation, stammen vornehmlich von Dick Halligan und Fred Lipsius, anfangs auch von Al Kooper. 1970 beurteilte Trompeter Lew Soloff das Herangehen der Arrangeure folgenderma\u00dfen: \u201eSie kennen das Spiel jedes einzelnen in der Band so gut, da\u00df sie in der Tat mehr f\u00fcr Individuen als f\u00fcr eine neunk\u00f6pfige Band mit unserer Besetzung schreiben.&#8220; Interessante Klangwirkungen erzielen die Arrangeure auch \u00fcber die Stammbesetzung des Bl\u00e4sersatzes hinaus durch Einbeziehung seltener gespielter Instrumente wie Bariton-Horn, Piccolo-Trompete oder Tuba &#8211; ihr wurde in \u201eGo Down Gamblin'&#8220; ein Chorus zugedacht, den Dave Bargeron spielt.<\/p>\n<p>Mit dem Jazztraditionen aufgreifenden Bl\u00e4sersatz und unter Aussch\u00f6pfung der damit im Jazz bereits vorgezeichneten M\u00f6glichkeiten wie Akkordteppichen, Riffs und Chorussen hat \u201eBlood, Sweat &amp; Tears&#8220; beachtliche Vorst\u00f6\u00dfe in Jazz-Bereiche unternommen. Dominanz des Gesanges, Verwendung elektrisch verst\u00e4rkter Instrumente, Rockrhythmik und nicht zuletzt auch Wahl musikalischer Themen sowie Zuschnitt der Eigenkompositionen weisen sie jedoch eindeutig als Rockband aus, der es gelang, ein weites musikalisches Feld zwischen Blues, Rock, Klassik, Jazz und Gospel umfassend auszuloten.<\/p>\n<address>Ulrich Gnoth (1980)<\/address>\n<h2>Titelliste<\/h2>\n<p>A1 &#8211; You&#8217;ve Made Me So Very Happy<br \/>\n(B. Gordy, Jr. \/ B. Holloway \/ P. Holloway \/ F. Wilson)<\/p>\n<p>A2 &#8211; I Can&#8217;t Quit Her<br \/>\n(A. Kooper I. Levine)<\/p>\n<p>A3 &#8211; Go Down Gamblin&#8216;<br \/>\n(D. Clayton-Thomas)<\/p>\n<p>A4 &#8211; Hi-De-Ho<br \/>\n(G. Goffin \/ C. King)<\/p>\n<p>A5 &#8211; Sometimes In Winter<br \/>\n(St. Katz)<\/p>\n<p>A6 &#8211; And When I Die<br \/>\n(L. Nyro)<\/p>\n<p>B1 &#8211; Spinning Wheel<br \/>\n(D. Clayton-Thomas)<\/p>\n<p>B2 &#8211; Lisa, Listen To Me<br \/>\n(D. Clayton-Thomas \/ D. Halligan)<\/p>\n<p>B3 &#8211; I Love You More Than You&#8217;ll Ever Know<br \/>\n(A. Kooper)<\/p>\n<p>B4 &#8211; Lucretia Mac Evil<br \/>\n(D. Clayton-Thomas)<\/p>\n<p>B5 &#8211; God Bless The Child<br \/>\n(B. Holiday \/ A. Herzog, Jr.)<\/p>\n<p>\u00dcbernahme von CBS, New York\/USA (P) 1972<\/p>\n<p>VEB DEUTSCHE SCHALLPLATTEN BERLIN DDR<br \/>\nMade in German Democratic Republic<br \/>\nLithografie und Druck: VEB Gotha-Druck<br \/>\nAg 511\/01\/80&nbsp;&nbsp; Verpackung nach TGL 10609<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMIGA 855734 (1 Exemplar \u2013 eigene Sammlung)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1002,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[106,204,176,90,87],"tags":[205,206],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1001"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1001"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1001\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1447,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1001\/revisions\/1447"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1002"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1001"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1001"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}