oder: Was Du schon immer über AMIGA-(Lizenz-) Schallplatten wissen wolltest.

Aretha Franklin – Greatest Hits (1980)

AMIGA 856740
(1 Exemplar – eigene Sammlung)

Covertext

Aretha Franklin wurde am 25. März 1942 in Memphis/Tennesee geboren, wuchs aber im Neger-Ghetto von Detroit, dem Zentrum des „Motown“-Sounds auf. Schon im Alter von zehn Jahren sang sie als Solistin im Kirchenchor ihres Vaters, Reverend C. L. Franklin, dem so berühmte Gospel-Interpreten wie Mahalia Jackson, Sam Cooke, Lou Rawls und Clara Wards angehörten. Mit Dreizehn nahm sie ihre erste Spiritual-Single auf und ab dieser Zeit war sie auch Mitglied der Gospelgruppe ihres Vaters. Nach sechsjähriger Tourneetätigkeit in dieser Gruppe übersiedelte sie nach New York, wo sie von ihrem Plattenproduzenten zwar als „größte Begabung seit Bessie Smith und Billie Holiday“ empfangen, gleichzeitig aber erfolglos mit allzu süßlichen Arrangements produziert wurde. Erst der Wechsel zu einer anderen Plattengesellschaft ermöglichte der Sängerin, unverfälschten Soul zu produzieren. Einfache und kraftvolle Arrangements führten in Verbindung mit ihrer variationsreichen und sehr intonationssicheren Stimme schon bei Titeln wie dem balladesk-bluesigen „I Never Loved A Man The Way I Love You“ und dem kantigen „Respect“ (beide 1967) zu großen Erfolgen.

Wie die meisten prominenten Soul-Interpreten aus der Gospel-Schule stammen, so hat auch bei Aretha Franklin das jahrelange solistische Singen eine stark akzentuierte und temperamentvolle Artikulation der Stimme hervorgerufen, die in Verbindung mit dem Ruf-Antwort-Schema zum Backgroundchor oft blitzschnell, trotzdem aber erstaunlich fließend, extreme Tonhöhenunterschiede überspringen kann. Diese aus der Gospel-Herkunft stammende Fähigkeit ist in der großen musikalischen Spanne, die die Sängerin zwischen der so zärtlich-weichen, fast pathetischen „Natural Woman“ (1968) über den schwer schwingenden „Son Of A Preacher Man“ (1970) bis hin zur hart rhythmischen „Eleanor Rigby“ (1971) ausmißt, bei keinem Titel zu übersehen. Die vorliegende, aus insgesamt acht Langspielplatten ausgekoppelte Kollektion aus dem Repertoire der Lady „Soul“ Aretha Franklin ist repräsentativ für ihr gesamtes künstlerisches Schaffen.

Roland Radics (1980)

Titelliste

A1 – Spanish Harlem – 3:28
(Jerry Leiber & Phil Spector)

A2 – Chain Of Fools – 2:45
(Don Covay)

A3 – Don’t Play That Song – 2:55
(Ahmet Ertegun & Betty Nelson)

A4 – Let lt Be – 3:25
(John Lennon & Paul McCartney)

A5 – Dark End Of The Street – 4:37
(Chips Moman & Dan Penn)

A6 – Eleanor Rigby – 2:38
(John Lennon Ei- Paul McCartney)

B1 – Son Of A Preacher Man – 3:15
(John Hurley & Ronnie Wilkins)

B2 – Respect – 2:25
(Otis Redding)

B3 – Baby I Love You – 2:35
(Ronnie Shannon)

B4 – (You Make Me Feel Like) A Natural Woman – 2:40
(Gerry Goffin, Jerry Wexler & Carole King)

B5 – I Never Loved A Man – 2:40
(Ronnie Shannon)

B6 – I Say A Little Prayer – 3:30
(Burt Bacharach & Hal David)

B7 – Call Me – 3:20
(Aretha Franklin)

Übernahme von WEA MUSIK GmbH, Hamburg/BRD

VEB DEUTSCHE SCHALLPLATTEN BERLIN DDR
Made in German Democratic Republic
Fotos: WEA
Typografie: Monika Prust
Lithografie und Druck: VEB Gotha-Druck
Ag 511/1/80   Verpackung nach TGL 10609

Schnellauswahl
Born on this day
1. April 2020
1873 Sergei Rachmaninov
1874 Edgar Wallace
1931 George Baker
1932 Debbie Reynolds
1938 Ali MacGraw
1939 Rudolph Isley
1948 Ronnie Lane
1957 David Gower
1960 Michael Praed
1962 Phillip Schofield
Besucherstatistik
  • 0Besucher online:
  • 25heute:
  • 108Besucher pro Tag:
  • 20diese Seite:
  • 73442insgesamt: